Trainings-Tagebuch: April 2013

Zweite Etappe meines Premi da Muntogna (Rätoromanisch für Bergpreis) über ein Dutzend Bündner Alpenpässe, die ich in den nächsten Wochen mit dem Rennvelo befahren möchte.
2. Etappe Disentis – Lukmanierpass – Bellinzona
83 km mit 1418 Höhenmeter, 3 Stunden 11 Minuten.
Temperatur beim Start in Disentis 7 Grad (ohne das Dazurechnen meines heissen Tee-Bidons wären es nur 5 Grad gewesen), Farbfotos wären bei diesem wolkenverhangenen Himmel einmal mehr ein unnötiger Luxus.
Auf der Alpen-Südseite erwarteten mich dafür sommerliche 25 Grad – und die Lukmanierpass-Strasse mit suppentellergrossen Löchern und halsbrecherisch hervorstehenden Betonplatten. Exakt vor dem Albergo Posta Olivone «verjagt» es den Schlauch meines Hinterrades. Veloflicken mit Pasta del Giorno und einem kühlen Bier wird von den Velofahrern heutzutage viel zu wenig geschätzt, finde ich …
Start zu meinem Premi da Muntogna (Rätoromanisch für Bergpreis) über ein Dutzend Bündner Alpenpässe, die ich in den nächsten Wochen mit dem Rennvelo befahren möchte. Ironischerweise sind Start und Ziel – in Andermatt im Nachbarkanton Uri.
1. Etappe Andermatt – Oberalppass – Disentis – Rheinschlucht – Bonaduz
82 km mit 1775 Höhenmeter, exakt 3 Stunden
Temperatur und Wetter waren besch…eiden, Farbfotos wären bei diesem wolkenverhangenen Himmel ein unnötiger Luxus. Und dann streikte auch noch das GPS sechs Kilometer vor dem Ziel. Es kann nur besser werden.
Start zur Seeland Classic 2013, mein erstes Radrennen nach zehn Jahren Pause: 68 km mit 898 m Höhenunterschied im Berner Seeland.
Meine Ausrüstung von Cervo Rosso für die Rennvelo-Saison 2013: Die Corsa MK3 Bibs (Trägerhose) und das MK2 Trikot. Beides in edlem Schwarz mit dem «National Pride Swiss»-Sujet, das Design von Carlyle Ware und genäht in einer italienischen Manufaktur. Dazu die coole Retro-Mütze.

Referat folgt …
Zusammenfassung des 3. Schweizer Forum für Lokaljournalismus zum Thema Recherche (Dominik Galliker fürs MAZ)
Die (Renn-)Rad-Saison beginnt und damit werden auch die Weblogs rund um Velos, Radfahren und Rennvelos wieder aktiv(er). Hier eine Liste der besten deutschsprachigen Weblogs und ein Podcast rund um Velos, Radfahren und Rennvelos.
Die Liste der besten Weblogs rund um Velos, Radfahren und Rennvelos ist natürlich subjektiv. Tipps und Links zu weiteren lesenswerten Velo-Blogs nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen…
Mojo! Transalpes Erlebnisreich
Zweirad («Süddeutsche Zeitung»)
Jürg Vollmer ist neu Leiter Unternehmenskommunikation des national tätigen Ingenieurunternehmens HMQ AG mit Sitz in den Kantonen Graubünden und Zürich.
Die HMQ AG setzt als eines der ersten Schweizer Unternehmen konsequent Content Curation ein: Jürg Vollmer kuratiert täglich Content über Architektur- und Gebäudevermessung, Geoinformation, Bauprojekte und Projektmanagement, Geoinformation sowie Raumentwicklung, Verkehrs- und Umweltplanung.
Dabei gibt HMQ nicht einfach Links zu fremden Beiträgen weiter, sondern publiziert eigenständige journalistische Beiträge – auch über gute Projekte der Mitbewerber oder (am Beispiel Verkehrsplanung) über einen Bundesgerichtsentscheid zu Tempo-30-Zonen.
Jürg Vollmer ist in Chur aufgewachsen, absolvierte seine Ausbildung an der Schweizer Journalistenschule MAZ und beim Schweizer Fernsehen SRF. Von 1982 bis 1990 war er Redaktor bei der Schweizerischen Politischen Korrespondenz SPK in Bern und St. Gallen. Von 1990 bis 1996 arbeitete er als Redaktor und Korrespondent für das Schweizer Radio und Fernsehen SRF in Zürich und St. Gallen sowie für die Deutsche Welle DW in Köln. Ab 1996 war Vollmer für zwei Jahre Chefredaktor der Satirezeitschrift «Nebelspalter» in Rorschach.
Von 1998 bis 2001 absolvierte Jürg Vollmer an der Universität Freiburg einen Institutslehrgang zum Fundraiser VMI/Swissfundraising. Parallel dazu war er Schweizer Geschäftsführer der von Karlheinz Böhm gegründeten Stiftung «Menschen für Menschen», die in Äthiopien Hilfe zur Selbstentwicklung betreibt. Von 2001 bis 2004 arbeitete er als Kommunikationsberater für Nichtregierungsorganisationen (NGO) in Ostafrika und Osteuropa.
Von 2004 bis 2008 war er Kommunikationschef der Schweizerischen Blindenbibliothek SBS und gründete dort den bis heute erfolgreichsten Schweizer Podcast «Mein Lesezeichen».
Jürg Vollmer gehörte zu den ersten Schweizer Journalisten, die Online arbeiteten, schon 1984 für die SPK – mit einem koffergrossen Laptop und Akkustikkoppler-Modem. Ab 2006 berichtete er im multimedialen Weblog «Krusenstern» über die Staaten der ehemaligen Sowjetunion. 2008 wurde Jürg Vollmer für seine «kritische, aber respektvolle Annäherung an Russland, Belarus und Ukraine» mit dem Schweizerisch-Russischen Journalistenpreis ausgezeichnet.
2009 war er Mitbegründer von «maiak - The Newsroom of Eastern Europe». Dieses stiftungsfinanzierte Pressebüro nach dem US-Vorbild von ProPublica berichtete drei Jahre aus Russland, Belarus und der Ukraine.
Nach drei Jahrzehnten unterwegs zog es den Bündner zurück in die Heimat: Von August 2011 bis Dezember 2012 war Jürg Vollmer interimsweise Redaktionsleiter der «Aroser Zeitung». Als «Brand Journalist» für das Ingenieurunternehmen HMQ AG wird Vollmer nun die Unternehmenskommunikation aufbauen, insbesondere über die Social Media.
HMQ in den Social Media
Foto: Martin Stollenwerk
Links zu den Meldungen in Fachzeitschriften
Von Jürg Vollmer
MySpace war das Musikportal schlechthin. Nach 2003 ging Myspace als erster Stern der sozialen Netzwerke auf, erreichte 2008 den Höhepunkt mit 76 Millionen Nutzern alleine in den USA und weltweit fast 270 Millionen Nutzern – und verglühte danach sang- und klanglos in der Stratosphäre.
Zusammen mit einer Gruppe von Investoren kaufte Justin Timberlake unter dem Namen Specific Media im Juni 2011 für 35 Millionen Dollar MySpace von Robert Murdochs Medienunternehmen News Corp, welches 2005 noch 580 (!) Millionen Dollar dafür bezahlt hatte. Popstar Justin Timberlake hatte ironischerweise im Facebook-Film «The Social Network» den Berater und Investor Sean Parker gespielt.
Die neuen Besitzer haben Myspace nicht einfach in ein neues, zeitgemässes Kleid gesteckt, sondern komplett neu aufgebaut. «We never looked at this as some sort of rebranding or reinvention. This was for us a completely new platform,» erklärt Timberlake. «The name was acquired but I think that was a good thing for us. The important thing up until this point … was to really give it an identity.»
Myspace bietet heute über 53 Millionen Songs, und täglich kommen 13’000 neue Songs dazu. Das neue MySpace «konkurrenziert nicht Facebook, sondern Musikplayer wie Spotify, Soundcloud und TopSpin», glaubt denn auch der Kommunikationsstratege und Musiker Daniel Jörg.
Natürlich ist MySpace auch und vor allem ein Marketing-Tool für Musiker. Mit dem neuen Myspace erhalten Musiker dynamische Statistiken, wo ihre Musik am meisten gehört wird und wer ihre treusten und aktivsten Fans sind. Diesen können Bands exklusive Songs, Fotos und Videos verfügbar machen. Wie Daniel Jörg glaube ich, dass MySpace aus drei Gründen wie Phönix aus der Asche auferstehen wird.
Ich habe natürlich sofort (m)ein neues Profil in MySpace eröffnet. Wer kommt mit auf die musikalische Entdeckungsreise?
Wanderung mit Jürg Vollmer und dem Wolfsspitz Curly zu herrlichen Aussichtspunkten im Schanfigg. Musikalischer Gast im Bergkirchli Arosa ist der Organist Hannes Meyer.
Distanz 14 km, Wanderzeit nach BAW 4 Stunden 15 Minuten.
Route: Tschiertschen - Clüs - Löser - Ochsenalp - Roter Tritt - Prätschli Alp - Maran - Arosa.
Redaktion: Jürg Vollmer
Kamera: Manuel Peter, Felix Merz / ipmedia
Wanderung mit Jürg Vollmer und dem Wolfsspitz Curly zu herrlichen Aussichtspunkten im Schanfigg. Gäste sind der Blues-Gitarrist Zyggi the Raindog sowie der Historiker und Walser Georg Jäger.
Distanz 8 km, Wanderzeit nach BAW 3 Stunden 15 Minuten.
Route: Chur - Meiersboden - Passugg - Ober Grida - Maiensäss Ricaldei - Usser Praden - Sagentobel - Inner Praden - Tschiertschen.
Redaktion: Jürg Vollmer
Kamera: Manuel Peter, Felix Merz / ipmedia